Ferrari D50 #20 Pilette CMC M-184p LE 1.000

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Produktinformationen "Ferrari D50 #20 Pilette CMC M-184p LE 1.000"

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CMC Ferrari D50
Großer Preis von Belgien, 1956
André Pilette #20, 6. Platz
Maßstab 1:18

Der Große Preis von Belgien 1965 fand am 3. Juni 1956 auf dem Circuit de Spa-Francorchamps bei dem Städtchen Spa statt und war gleichzeitig das vierte Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1956.
Es mußten 36 Runden zu je 14,12 km gefahren werden was einer gesamten Renndistanz von 508,32 km entsprach.
Wie schon bei den vorausgegangenen Rennen waren auch dieses Mal wieder die beiden italienischen Rennställe tonangebend. Beide Topteams gingen mit jeweils fünf Fahrern an den Start. Ferrari setzte neben seinen Stammpiloten Fangio, Castellotti und Peter Collins zwei Wagen für die belgischen Landes-matadoren Paul Frère und André Pilette ein. Obwohl André Pilette bisher nicht als siegverdächtiger Fah-rer aufgefallen ist, haben wir uns bei der Ferrari D50-Modellauswahl für das Bundle für sein Fahrzeug als Modellvorbild entschieden. Wir wollten endlich mal wieder in das „dominierende“ Ferrari-rot mit einer gelben Lackierung (Rennfarbe der Belgier) Abwechslung rein bringen.
Für Maserati gingen neben den Stammfahrern Behra, Stirling Moss und Cesare Perdisa noch Chico Godia und der Engländer Mike Hawthorn ins Rennen. Der englische Rennstall Vanwall war auch wieder von der Partie und schickte Harry Schell und Maurice Trintignant auf die Piste. Das Fahrerfeld wurde noch zusätz-lich von einigen Privatfahrern ergänzt.
Beim Training konnte sich Juan Manuel Fangio die Pole-Position erobern. Dahinter behauptete sich Moss auf Platz zwei, gefolgt von Collins auf Rang drei. Den vierten Startplatz nahm Jean Behra, der Führende in der Fahrerwertung, ein. Hinter Castellotti auf Startplatz fünf qualifizierten sich beide Vanwall. Die beiden belgischen Landesmatadore nahmen die hinteren Plätze ein.

Die Startflagge senkte sich und Moss ging sofort in Führung. Fangio verlor mal wieder mehrere Plätze, konnte sich aber schon recht bald hinter Moss, Collins und Castellotti auf den vierten Platz einordnen. Maserati führte zu diesem Zeitpunkt vor drei Ferraris. Fangio drückte immer mehr auf`s Tempo und schloss, jedoch noch mit sechs Sekunden Rückstand langsam aber sicher zum führenden Moss auf. Bereits in Runde fünf konnte Fangio Moss überholen und sich an die Spitze des Feldes setzen. Fangio vergrößer-te seinen Vorsprung bis zur Runde zehn auf respektable acht Sekunden.
In Runde zehn begann eine Reihe von Ausfällen das Klassement durcheinader zu bringen. Castellotti mußte wegen einem technischen Defekt an seinem Wagen aufgeben. Bei Stirling Moss löste sich ein Rad, wodurch er von der Strecke abkam. Folglich konnte Collins auf Platz zwei vorrücken, so dass nun Ferrari eine Doppelführung inne hatte. Moss erreichte im Dauerlauf seine nahe gelegene Box und übernahm den Wagen von Perdisa, jedoch mit einer Runde Rückstand auf den Führenden Fangio.
In Runde 23 erwischte es Fangio. Wegen unzureichender Kraftstoffversorgung des Motors war für ihn das Rennen zu Ende. Collins übernahm daraufhin zum ersten Mal in seiner Rennkarriere die Führung und gab diese bis zum Rennende auch nicht mehr ab. Behra und Frère duellierten sich im letzten Renndrittel um Platz zwei bis Behra wegen Motorproblemen auf Rang sieben zurückfiel.
Nachdem Moss mit dem Wagen seines Teamkollegen Perdisa das Rennen wieder fortsetzten konnte figh-tete er sich beherzt nach vorne und belegte am Ende mit Platz drei noch einen Podestplatz.
Am Ende hieß der strahlende Sieger Peter Collins und bescherte Ferrari den zweiten Saisonsieg. Frère sicherte sich in seinem letzten Rennen Platz zwei und komplettierte damit einen Ferrari-Doppelsieg. Mit einer Runde Rückstand kam Harry Schell auf Platz vier ins Ziel.
Aufgrund der zahlreichen Ausfälle, aber auch wegen eines kontinuierlichen und bedachten Fahrstils konnte sich unser Vorbildgeber für das Bundle-Modell, André Pilette noch einen respektablen Platz sechs sichern.

Modellbeschreibung:

Ferrari D50:

  • Metall-Präzisionsmodell aus 1161 Teilen handmontiert.
  • Abnehmbare und verriegelbare Motorhaube
  • Bewegliche Belüftungsklappe für den Fahrerfußraum
  • Originalgetreue Nachbildung des 8-Zylinder 90°V-Motors mit allen
  • Anbauaggregaten und kompletter Leitungsverlegung/-verkabelung
  • Auspuffrohre als Sidepipes in Metallausführung
  • Dreieckslenkervorderachse aus Metall mit Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • DeDion-Hinterachse aus Metall mit Zugstreben und Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • Handgefertigter Kühlergrill aus Edelstahl
  • Röhrenölkühler vor dem Wasserkühler
  • Detaillierte Nachbildung des Kühlsystems sowie der Öl- und Kraftstoffleitungen
  • Bewegliche Tankdeckel, beweglicher Öleinfülldeckel
  • Cockpit mit lederbezogenem Fahrersitz und Kopfstütze
  • Perfekt gestaltete Speichenräder mit handeingezogenen und genippelten Edelstahldrahtspeichen auf Alu-Felgenkranz montiert
  • Originale Zentralverschlüsse mit Rechts-/Linksgewinde
  • Brillante Lackierung in originalem Farbton
  • Startnummern im aufwendigen Tampon-Druckverfahren angebracht

Besonderheit als Zubehör: Batterie-Startwagen mit separatem Fremdstartgerät

Technische Daten des Originalfahrzeugs:

Ferrari D50:

  • Monoposto mit freistehenden Rädern auf Gitterrohrrahmen aufgebaut
  • Mittragender 8 Zylinder 90° V-Motor
  • 2 Ventile pro Zylinder, gesteuert von je zwei obenliegenden Nockenwellen
  • Trockensumpfschmierung
  • Gemischaufbereitung mit vier Solex 40 PII Doppelfallstromvergaser
  • Magnet-Doppelzündung mit zwei Zündkerzen pro Zylinder
  • 5-Gang Getriebe hinten quer eingebaut mit Sperrdifferenzial (Transaxle)
  • Vorderachse mit Doppelquerlenkern, eine Blattfeder quer unter der Achse, Stabilisator und Teleskopstoßdämpfer
  • De Dion Hinterachse mit Längslenker, eine Blattfeder quer über der Achse und Hebelstoßdämpfer
Bohrung x Hub: 76 x 68,5 mm
Hubraum: 2.486 ccm
Leistung: 265 PS bei 8.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: bis zu 300 km/h (je nach Hinterachsübersetzung)
Radstand: 2.280 mm
Spur vorne/hinten: 1270/1270 mm
Gesamtlänge: 3.850 mm
Gesamtbreite: 1.448 mm
Gesamthöhe: 962 mm
Leergewicht: 640 kg

 

 

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