Ferrari D50 #1 Fangio GP England CMC M-197 LE 1.000

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Produktinformationen "Ferrari D50 #1 Fangio GP England CMC M-197 LE 1.000"

Man schreibt den 1. Juli 1956. Ganze Heerscharen von Zuschauern sind unterwegs, um beim sechsten Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1956 auf dem Silverstone Circuit bei Silverstone dabei zu sein. Der Parcour mit 475,76 km muss 101 Mal zu je 4,71 km umrundet werden.
Natürlich waren die beiden Top-Teams Ferrari und Maserati mit je vier Fahrzeugen wieder am Start. Fer-rari setzte dabei die Fahrer Juan Manuel Fnagio, Alfonso de Portago, Eugenio Castellotti und Peter Col-lins ein. Letzterer konnte die beiden vorausgegangenen Rennen für sich entscheiden. Alle Wagen waren mit der Shortnose-Ausstattung versehen. Fangio’s Fahrzeug trug im Bugbereich eine schwarze Start-nummer 1 auf weißem Grundkreis.
Maserati setzte auf seine Stammfahrer Stirling Moss, Jean Behra, Cesare Perdisa und Paco Godia. Der briti-sche Rennstall Vanwall mit seinen Fahrern Maurice Trintignant, Harry Schell und José Froilán Gonzaléz war ebenfalls von der Partie. Nach einer längeren Rennpause versuchte auch mal wieder B.R.M. ihr Glück. Mike Hawthorn, Tony Brooks und Ron Flockhart waren die ausgewählten Piloten. Traditionell durfte na-türlich auch das einheimische Team Connaught nicht fehlen, die in diesem Jahr mit Archie Scott-Brown, Desmond Titterington und Jack Fairman antraten. Den Schluß der offiziell gemeldeten Rennställe nahm das französische Team Gordini mit zwei Wagen ein, die von Hernando da Silva Ramos und Robert Manzon pilotiert werden. Zahlreiche Fahrer mit privaten Wagen ergänzten das Starterfeld, hervorzuhe-ben war darunter Jack Barbham, der wie sechs andere Fahrer, einen Maserati 250F an die Startlinie brach-te.
Ein 28 Mann starkes Starterfeld wartete auf das Absenken der Startflagge. Nur González hat bei dieser Rennveranstaltung zuvor schon einmal gewonnen.
Wie sich alsbald herausstellen sollte, war das Rennen von einer hohen Ausfallquote geprägt; lediglich elf Fahrer durchfuhren die Ziellinie.
Beim Training kämpften Fangio und Moss um die besten Startplätze. Am Ende hatte Moss mit Startplatz eins die Nase vorn. Dies sollte für Moss auf seinem Maserati 250F die einzige Pole-Position in der ganzen Formel 1-Saison 1956 sein.
Hinter Startplatz zwei von Fangio belegte Mike Hawthorn auf B.R.M. den dritten Platz. Danach platzier-ten sich Collins mit seinem D50 und die beiden Vanwall von Schell und González. Castellotti erreichte mit Platz acht noch einen annehmbaren Rang unter den Top ten.
In der Anfangsphase des Rennens führte zunächst Hawthron auf seinem B.R.M., was darauf hindeutete, dass sein Bolide durchaus konkurrenzfähig war. Man mußte jedoch schon in den ersten Runden zahlrei-che Ausfälle verzeichnen.
Fangio war gut gestartet und lag zunächst im vorderen Feld, büßte aber durch einen Dreher wertvolle Zeit ein. In Runde 16 übernahm Moss die Führung. Hawthorn lag nun auf Platz zwei. Auch Fangio mach-te zu diesem Zeitpunkt wieder einige Plätze gut. Wegen techn. Probleme mußte der vielversprechend gestartete Hawthorn auf seinem B.R.M. in der 24. Runde seinen Wagen abstellen. Gleichzeitig führte Moss das Feld an vor Salvadori auf einem privaten Maserati. Fangio lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei.
In der zweiten Rennhälfte mußte Moss die Box aufsuchen um Motoröl nachfüllen zu lassen. Dies kostete ihn wertvolle Zeit, er konnte aber seine Spitzenposition nochmals verteidigen. In Runde 59 schied Salva-dori aus, vier Runden später ereilte Collins ein ähnliches Schicksal.
Er übernahm daraufhin in Runde 70 den Wagen seines Teamkollegen Portago, der wiederum in Runde 80 den Wagen von Castellotti übernahm. Moss mußte erneut die Box ansteuern wegen Leistungsverlust sei-nes Motors.
Daraufhin übernahm in Runde 69 Fangio die Führung. Kurz vor Rennende ereilten Moss wieder Proble-me, eine gebrochene Achse bedeutete für ihn das endgültige Aus.
Fangio konnte das Rennen ungefährdet zu Ende fahren und gewann zum ersten Mal in seiner Karriere in Silverstone. Damit setzte er die Ferrari-Siegesserie auf dieser Strecke fort. Fangio überrundete dabei das gesamte Fahrerfeld. Sein Teamkollege Collins fuhr auf Platz zwei ins Ziel und komplettierte einen weite-ren Ferrari-Doppelsieg. Allerdings musste er sich die Punkte mit Portago teilen. Collins verlor dadurch einen Großteil seines Vorsprungs in der Fahrerwertung auf Fangio. Fangio kam bis auf einen Punkt an Collins heran und zog an Behra vorbei, der in diesem Rennen noch den dritten Platz schaffte.
Platz vier konnte sich Fairmann auf einem Connaught erkämpfen und Horace Gould im privaten Maserati belegte Platz fünf. Stirling Moss erhielt trotz seines Ausfalls wenigstens noch einen Punkt für die schnells-te Rennrunde, verlor in der Fahrerwertung aber wichtige Punkte auf den Führenden Peter Collins.

Podium Ergebnis: Erster: J.M.Fangio; Zweiter: Peter Collins/Alfonso de Portago; Dritter: Jean Behra

Modellbeschreibung:

  • Metall-Präzisionsmodell aus 1161 Teilen handmontiert.
  • Abnehmbare und verriegelbare Motorhaube
  • Bewegliche Belüftungsklappe für den Fahrerfußraum
  • Originalgetreue Nachbildung des 8-Zylinder 90°V-Motors mit allen
  • Anbauaggregaten und kompletter Leitungsverlegung/-verkabelung
  • Auspuffrohre als Sidepipes in Metallausführung
  • Dreieckslenkervorderachse aus Metall mit Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • DeDion-Hinterachse aus Metall mit Zugstreben und Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • Handgefertigter Kühlergrill aus Edelstahl
  • Röhrenölkühler vor dem Wasserkühler
  • Detaillierte Nachbildung des Kühlsystems sowie der Öl- und Kraftstoffleitungen
  • Bewegliche Tankdeckel, beweglicher Öleinfülldeckel
  • Cockpit mit lederbezogenem Fahrersitz und Kopfstütze
  • Perfekt gestaltete Speichenräder mit handeingezogenen und genippelten Edelstahldrahtspeichen auf Alu-Felgenkranz montiert
  • Originale Zentralverschlüsse mit Rechts-/Linksgewinde
  • Brillante Lackierung in originalem Farbton
  • Startnummern im aufwendigen Tampon-Druckverfahren angebracht

Besonderheit als Zubehör: Batterie-Startwagen mit separatem Fremdstartgerät

Technische Daten des Originalfahrzeugs:

  • Monoposto mit freistehenden Rädern auf Gitterrohrrahmen aufgebaut
  • Mittragender 8 Zylinder 90° V-Motor
  • 2 Ventile pro Zylinder, gesteuert von je zwei obenliegenden Nockenwellen
  • Trockensumpfschmierung
  • Gemischaufbereitung mit vier Solex 40 PII Doppelfallstromvergaser
  • Magnet-Doppelzündung mit zwei Zündkerzen pro Zylinder
  • 5-Gang Getriebe hinten quer eingebaut mit Sperrdifferenzial (Transaxle)
  • Vorderachse mit Doppelquerlenkern, eine Blattfeder quer unter der Achse, Stabilisator und Teleskopstoßdämpfer
  • De Dion Hinterachse mit Längslenker, eine Blattfeder quer über der Achse und Hebelstoßdämpfer
Bohrung x Hub: 76 x 68,5 mm
Hubraum: 2.486 ccm
Leistung: 265 PS bei 8.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: bis zu 300 km/h (je nach Hinterachsübersetzung)
Radstand: 2.280 mm
Spur vorne/hinten: 1270/1270 mm
Gesamtlänge: 3.850 mm
Gesamtbreite: 1.448 mm
Gesamthöhe: 962 mm
Leergewicht: 640 kg

 

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Ferrari D50 1956 CMC M-180 Ferrari D50 1956 CMC M-180
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